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Campingausrüstung – Nützliche Reiseutensilien für die nächste Campingtour

Der Urlaub im Grünen, ganz nah an der Natur, findet wieder mehr Zuspruch – unter anderem durch die Reisebeschränkungen aufgrund der Pandemie. Da man zahlreiche exotischere Ziele derzeit nicht ansteuern kann, ist ein Campingurlaub eine Alternative, die Exotik vor der Haustür kennenzulernen. Doch campen wollen und richtig campen können sind zwei verschiedene Schuhe. Die richtige Ausrüstung trägt viel zum gelungenen Urlaub bei.

Campingausflüge: alternativer Urlaub liegt im Trend

Camping oder Zelten…das ist für manchen Urlauber mit nostalgischen Erinnerungen an Kindheit oder Jugend verbunden. Der Alternativurlaub hat seinen Reiz, wenn man sich bewusst zum Komfortverzicht entscheidet und sich auf Essentielles konzentriert. Doch bevor es losgeht, sollte man kritisch in sich gehen und sich fragen, welche Art des Reisens und welche Reiseziele man selbst bevorzugt. Denn es gibt die Tour mit dem Wohnmobil samt mehr oder minder üppiger Ausstattung, aber auch die Übernachtung im schlichten Kuppelzelt oder sogar unter den Sternen. Zwischen Glamping, dem Luxus-Camping „mit allen Schikanen“ und der einfachsten Form des Übernachtens im Freien liegen Welten – bei denen jeder das geeignete Format finden kann.

Camping für Anfänger

Eine gute Frage vor dem Start ist deshalb nicht, was man selbst cool findet, sondern eher, was man sich zumutet und zutraut. Sollen Kinder mit, wird das noch wichtiger, denn nörgelnder oder sogar kränkelnder Nachwuchs kann den Traumurlaub schnell zum Alptraum machen. Die Entscheidung für die Art des Campings, die Ausstattung und die Wahl des Reiseziels sind wichtige Elemente bei der Urlaubsgestaltung.

Bei einem Kurztrip – und ohne Kinder – darf es durchaus auch wildromantisch und weniger komfortabel sein, falls man dafür einen Übernachtungsort nutzt, der sich mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen gar nicht erschließt und womöglich erwandert werden muss.

Für längere Aufenthalte empfiehlt sich ein Campingplatz mit einer Grundversorgung – Duschen, ein kleiner Laden für das Notwendigste, Kaffeeausschank oder eine Wurstbraterei, und eine gute Anbindung an die örtlichen Verkehrsnetze. Auch Freizeitangebote sind von Vorteil, besonders für Familien. Aktivitäten für alle, aber auch Spielplätze für Kinder, tragen viel zum Gelingen der Tour bei. Siehe auch Camping mit Kindern an der Mosel

Die wichtigsten Reiseutensilien für Camper

Welche Ausrüstung man benötigt, hängt zum Teil davon ab, wie behaglich man es haben möchte und wie lange die Reise dauert. Bei der Unterkunft sollten Camper nicht sparen, denn sie sorgt für angenehmen Nachtschlaf und erfrischten Start in den neuen Tag. Es gibt eine ganze Palette von Zelten in unterschiedlichen Größen, die mehr oder minder viel Komfort bieten, aber auch die mobilen vier Wände. Betten oder Matrazen in guter Qualität sollten ebenfalls nicht fehlen, genauso wie Kissen, Decken und Schlafsäcke. Hier gilt: Zuhause ausprobieren! Denn nicht alles, was gefällt, erweist sich als wirklich komfortabel.

Auch die wichtigsten Möbel müssen mit: Klapptische und Klappstühle für die Mahlzeiten und für Spieleabende sind ein echter Pluspunkt auf längeren Camping-Reisen, genauso wie Boxen, die das Zubehör ordentlich verstaubar machen. Platzsparend und nützlich sind Sonnensegel, mit denen man an heißen Tagen angenehm schattige Bereiche schaffen kann, und Beleuchtungslösungen, etwa Solarlaternen. An die passende Kleidung – einschließlich Sport- und Badekleidung – denken versierte Camper ebenfalls und packen eventuell noch ein Moskitonetz und Badeschlappen dazu.

Gut Essen im Grünen: Die Packliste für Camper

Der Aufenthalt an der frischen Luft macht natürlich hungrig – beim Campen wird gern und viel gegessen, nachdem man den ganzen Tag gewandert oder geschwommen ist. Kochutensilien müssen deshalb mit. Zumindest ein Gaskocher kommt gelegen, aber auch Grillutensilien dürfen mit (Vorsicht mit dem Feuermachen bei Trockenheit und im Wald!), wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, kann sich auch die Espressomaschine einpacken.

Eine Kühlbox, Geschirr und Bestecke, Dosen- und Flaschenöffner oder aber ein Schweizermesser gehören gleichfalls zur Ausrüstung – und dann die Lebensmittel. Haltbare Produkte kann man von zuhause mitbringen, darunter

  • Kaffee und Tee
  • Pasteurisierte Milch und Säfte
  • Konserven oder Gläser
  • Pasta und Reis
  • Gewürze

Schon vor der Fahrt kann man Erkundigungen einziehen, ob und wo man am Zielort Frisches einkaufen kann, und auch, welche regionalen Spezialitäten hier angeboten werden. Ein provisorischer Speiseplan unterstützt die Vorbereitung und das spätere Kochen ganz erheblich. Wer auch am Urlaubsort im Grünen nicht auf gesunde, schmackhafte Mahlzeiten für die ganze Familie verzichten will, kann das Camping mit dem Instant Pot ausprobieren. Der Wunderpot verbraucht vergleichsweise wenig Strom und reduziert Garzeiten erheblich, so dass er über eine mitgeführte Batterie oder die Stromversorgung auf dem Campingplatz genutzt werden kann. Da der Topf nur wenig Platz braucht, lässt er sich gut im Auto oder Wohnmobil mitführen und erleichtert den Tagesablauf vor Ort erheblich. Und wenn nur eine einzige Übernachtung geplant ist, kann man den befüllten Instant Pot mitnehmen, nach der Ankunft anschließen und sich auf ein leckeres Essen freuen. Viele One-Pot-Gerichte werden in einem einzigen Garprozess zubereitet.

Fazit: Gut geplant verreisen in den Campingurlaub

Camping kann ein rustikales, naturverbundenes Erlebnis sein, an dem die ganze Familie ihre Freude hat. Und diese alternative Form des Urlaubs gewinnt gerade wieder an Bedeutung. Nicht immer und überall gibt es Restaurants oder Grillplätze – doch mit dem Instant Pot im Gepäck fällt zumindest die Planung des kulinarischen Aspekts wesentlich leichter.