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12 Tipps für den Kauf aufblasbarer Stand up Paddle Boards – I SUP Boards

Stand up Paddling hat sich zu einem der Trendsportarten der letzten Jahre entwickelt. Der Sport lässt sich auf nahezu jedem Gewässer ausüben und ist daher vor allem bei Campern und Reisenden beliebt. Worauf Sie beim Kauf eines Boards achten sollten, was sich hinter dem Begriff ISUP verbirgt und viele weitere Tipps rund um das Thema Stand-up-Paddling erfahren Sie im Weiteren.

Was ist Stand-up-Paddling und wie ist es entstanden?

Stand-up-Paddling ist eine Wassersportart, die es ermöglicht, stehend oder sitzend auf dem Wasser zu fahren. Dabei dient ein Brett als Untergrund. Das Board wird durch ein Paddel bewegt, das ähnlich wie beim Kanufahren ins Wasser gestoßen und in gleichmäßigen Zügen nach hinten gezogen wird. Dieser Kraftakt bringt jede Menge Spaß mit und der Fahrer kann das Tempo selbst bestimmen. Das Paddelblatt sollte nach vorne zeigen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Stand-up-Paddling ist für

Erwachsene
Kinder
Sportler
Hunde
und mehr

geeignet und kann unterschiedlich betrieben werden. Die Sportart wird gerne durch SUP abgekürzt und geht auf die Polynesier zurück, die stehend auf ihren Kanus fuhren. Seit Anfang der 2000er Jahre entwickelte sich die Sportart zusehends zu einer Trendsportart, die schonend für die Gelenke ist und viele Möglichkeiten bietet.

Diese Modelle gibt es an ISUP-Boards

Beim Kauf eines ISUP-Boards sollten Sie immer den Zweck im Auge behalten. Was möchten Sie auf dem Wasser und mit wem unternehmen?
Danach richtet sich die Boardgröße und die Schnittart des Boards. Die 5 größten Modellarten lauten wie folgt:

Wave
Race
Allrounder
Touring
Wildwasser

Bei den Modellarten Wave und Wildwasser handelt es sich um kürzere Bretter, die leicht bauchig sind und vorne spitz zulaufen. Beim Modell Wildwasser ist das Ende leicht abgerundet. Diese Modelle eignen sich gut für schnelle Rennen und auf fließenden Gewässern. Das gilt auch für das Modell Race, das lang, schmal und vorne spitz verläuft. Diese Modellarten sind häufiger als klassische SUP-Boards anzutreffen, da das Material schneller abnutzen kann. Eine gute Option für alle ISUP-Liebhaber ist das Modell Allround. Es ist lang, vorne abgerundet und etwas bauchig. So können Sie genügend Platz auf dem Board finden. Der breitbeinige Stand wird durch die breite Fläche gewährleistet. Ruhige Fahrten, Fahrten mit Kindern oder Hunden und Sonnenbaden auf dem Board sind in jedem Fall möglich. Das Modell Touring ist eine Mischung aus Allround und Race und daher für wendige Fahrten mit etwas mehr Geschwindigkeit gut.

SUP Typen

Wer kann SUP betreiben und wo kann man es lernen?

Stand-up-Paddling wird an vielen Badeseen und Flüssen angeboten. Ein Einführungskurs hilft, mit dem Board umzugehen. Ein erster Test zeigt, wie sicher der Fahrer auf dem Board steht. Das können Sie bereits an Land testen. Auf dem Wasser herrschen jedoch andere Bedingungen. Wind und Wellen sollten gut beobachtet werden. Anfänger sollten daher nicht zu weit hinausfahren. Bereits nach kurzer Zeit fühlen sich viele Surfer sicher genug, um die Umgebung zu erkunden. Dann kann es sich lohnen, ein eigenes SUP-Board zu kaufen. SUP kann von allen Altersklassen betrieben werden. Bei Kindern sollte immer ein erfahrener Schwimmer mitfahren. Eine Schwimmweste und ggf. ein Helm sind nicht nur für Kinder ratsam. Unter der Schwimmweste können Badesachen getragen werden.

Welches Board ist für Anfänger und welches für Fortgeschrittene geeignet?

Der Vorteil von SUP ist, dass ihn jeder und sofort ausüben kann. Eine kurze Einführung von maximal 30 Minuten braucht es, um das Basiswissen zu verstehen.
Für Anfänger kommen Modelle in Frage, die sehr breit sind. So haben sie eine gute Fläche, um das Gleichgewicht im Stehen zu finden. Das hat allerdings den Nachteil, dass solche Boards langsamer sind. Für Anfänger reicht die Geschwindigkeit aus. So können bis zu 25 km/h erreicht werden.
Die Länge der Boards wird prinzipiell in Inch angegeben. Ein langes Board kann sehr gut gleiten und es können pro Seite mehr Paddelschläge gemacht werden. Dadurch kommen Sie schneller voran. Ein gleichmäßiges Fahren ist damit gegeben. Die klassischen Allrounder-Modelle, die besonders anfängerfreundlich sind, haben in der Regel eine Länge von 10‘2 bis 12‘6 Inch. Dabei kommt es auch auf die Größe und auf das Gewicht des Fahrers an. Kleinere Menschen können kürzere Boards wählen. Bei größeren Menschen mit mehr Gewicht sind längere Boards zu empfehlen. Somit verteilt sich das Gewicht besser und Sie stehen sicher auf dem ISUP-Board.
Ebenso entscheidend ist die Breite des Boards: Anfänger sollten auf Bretter zurückgreifen, die zwischen 32 und 34 Inch breit sind. Je schmaler ein Board ist, desto schneller kann es werden. Auch die Dicke bzw. das Volumen des Bretts kann dazu beitragen. Menschen mit einem höheren Gewicht von maximal 125 kg sollten auf ein größeres Volumen achten. Das sorgt für mehr Stabilität und Sicherheit auf dem Board. Kinder und leichtere Menschen können ein niedrigeres Volumen von maximal 180 l wählen.

SUP_yoga

SUP Board kaufen – darauf sollte man achten

Das richtige Board, die Länge, Breite und das Volumen spielen eine wichtige Rolle. Zudem sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass es ein rutschfestes Deckpad gibt. Das Board sollte eine gute Qualität aufweisen und nahezu kratzfest sein. Viele ISUP-Boards halten selbst kleine Berührungen an Steinen aus. Das Material wird nicht beschädigt und das Fahrvergnügen bleibt bestehen. Dennoch sollten größere Steine nicht angefahren werden, um das Schlimmste zu vermeiden.

Dieses Zubehör gibt es für ISUP-Boards

Besonders für Anfänger eignet sich eine sogenannte Leash: Die Leine wird am Fußgelenk mithilfe eines Klettverschlusses befestigt und kann im Notfall schnell abgezogen werden. Fällt der Fahrer einmal ins Wasser, ist er mit der langen Leine verbunden und das Board kann nicht so schnell abtreiben.
Viele ISUP-Boards kommen als Gesamtpaket daher. Ein wasserfester Rucksack dient als platzsparendes Aufbewahrungs- und Transportmittel auf Wanderungen.
Wer Kinder oder andere Fahrer mitnehmen möchte, kann sich um einen Sitz kümmern. Dieser wird in das Board gesteckt. Ein Paddel, eine Handpumpe und eine Schutzhülle sollten in jedem Fall beim Kauf dabei sein.

Welche Voraussetzungen oder Scheine muss der Fahrer erfüllen/haben?

Stand-up-Paddling ist ein beliebter Sport, der schnell zu erlernen ist. Der fixe Aufbau von ISUPs, das sanfte Fahren auf dem Wasser und die vielen Einsatzmöglichkeiten tragen zur großen Beliebtheit bei. Ein weiterer Vorteil ist, dass zum Fahren keine Lizenzen benötigt werden. Jeder darf auf ausgewiesenen Gewässern SUP betreiben. Dafür sind keine Scheine nötig. Anders ist es z. B. bei Seglern. So kann eine Menge Geld gespart werden, das Sie in ein hochwertiges ISUP-Board investieren können. Eine Helm- oder Schwimmwestenpflicht besteht nicht, ist aber in jedem Fall ratsam.

ISUP aufblasen

Fazit

ISUPs sind eine gute Option, um auf einem Gewässer zu fahren. Die vielen Möglichkeiten und Modelle sind für Anfänger und Fortgeschrittene vielseitig und abwechslungsreich. Ein aufblasbares SUP-Board ist platzsparend, handlich und schnell auf- und abzubauen.
Nehmen Sie immer ein Erste-Hilfe- und ein Reparaturset nach Möglichkeit mit. So sind Sie im Ernstfall gut vorbereitet. Damit macht das Stand-up-Paddling beim nächsten Campingausflug so richtig Spaß!

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